Brustwarzenkorrektur – Schlupf- und Hohlwarzen korrigieren

Kurzinformation Brustwarzenkorrektur

Kosten:

1.200 – 1.800 €

Praxisaufenthalt:

2 – 3 Stunden

Gesellschaftsfähig:

sofort

ambulant/stationär:

ambulant

Arbeitsunfähigkeit:

1 – 2 Tage

Narkose:

lokale Betäubung

Was Sie über Schlupf- und Hohlwarzen wissen sollten

Die Brustdrüse ist aus mehreren Läppchen aufgebaut, deren Ausführungsgänge gemeinsam in der Brustwarze münden. Aufgabe der Brustdrüse ist die Produktion der Muttermilch. Die Ursache von Schlupfwarzen und Hohlwarzen sind in beiden Fällen ein zu kurz angelegtes Milchgangsystem, so dass die Brustwarze mehr oder weniger in der Tiefe fixiert bleibt und nicht in normaler Position, also erhaben über der Haut des Warzenhofs, stehen kann.

Was ist der Unterschied zwischen einer Schlupfwarze und einer Hohlwarze?

Eine Hohlwarze ist immerzu eingezogen, während eine Schlupfwarze nur zeitweise unter dem Hautniveau steht, und generell hervorgeholt werden kann. Bei vielen Patientinnen kommen die Schlupfwarzen auf thermische oder mechanische Reize noch etwas über das Hautniveau hinaus, schlupfen dann aber wieder in ihre ursprüngliche Position unter das Hautniveau des Warzenvorhofs zurück. Oft liegt auch eine auffällige Einkerbung der Brustwarzen vor.

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Behandlungsgebiete & Methoden

Ziel der Operation ist es, eine dauerhaft gute Projektion (Erhabenheit) der Brustwarzen bei erhaltener Gefühlsempfindung (Sensibilität) zu erhalten.

Was wird bei einer Schlupfwarzen- bzw. Hohlwarzen-OP gemacht?

Bei der Korrektur sowohl von Schlupfwarzen als auch von Hohlwarzen werden die zu kurz angelegten Milchgänge an der Basis der Brustwarze durchtrennt und die Brustwarze auf diese Weise „befreit“. Um dem „Wieder-Einsinken“ der Warze entgegen zu wirken, werden in diesem Bereich Fixierungsnähte gesetzt. Auch das Einbringen eines Füllmaterials zwischen die Enden der durchtrennten Milchgänge ist möglich, wofür meist Eigenfettgewebe oder Lederhaut verwendet wird. Trotz verschiedener operativer Methoden, die im Laufe der Jahre entwickelt wurden, besteht in vielen Fällen die Tendenz zum erneuten Einsinken der Brustwarze. Generell kann die Operation natürlich wiederholt werden.

Auch der Versuch einer Operationstechnik mit Erhalt der Stillfähigkeit ist möglich, wobei hierbei die Haut der Brustwarze vom Warzenhof zirkulär an der Basis abgetrennt und die Brustwarze dann kontinuierlich extendiert, also angezogen wird. Das Milchgangsystem wird bei dieser Methode nicht durchtrennt, sondern langsam gedehnt und damit zu einem Längenwachstum angeregt. Der Erhalt der Stillfähigkeit kann jedoch auch bei dieser Methode nicht garantiert werden.

Die Brustwarzenkorrektur erfolgt in aller Regel ambulant und in örtlicher Betäubung. Bei Bedarf kann diese durch einen Dämmerschlaf erweitert werden. Bei einem solchen Dämmerschlaf sind sie etwas müde und völlig entspannt. Das Schmerzempfinden ist deutlich herabgesetzt, so dass Sie die örtliche Betäubung bereits nicht mehr als unangenehm empfinden. Ein Facharzt für Anästhesie wird den Dämmerschlaf (Analgosedierung) dabei einleiten und überwachen.

Was kommt nach der Brustwarzenkorrektur?

  • Nach der Operation muss die korrigierte Brustwarze in ihrer „neuen“ Position gehalten werden, um ein erneutes Einsinken zu verhindern. Dies kann mit kleinen Drahtgestellen erreicht werden, an denen die korrigierte Brustwarze fixiert wird. Diese müssen 2-3 Wochen getragen werden. Daraus ergeben sich die zu erwartenden Einschränkungen nach einer Schlupfwarzenkorrektur.
  • Nach der Operation ist nicht mit wesentlichen Schmerzen zu rechnen. Vorübergehend kann es zu leichten Sensibilitätsminderungen der Brustwarzen kommen, in der Regel bleibt die Sensibilität jedoch langfristig unbeeinträchtigt.
  • Das sehr feine Hautnahtmaterial hinterlässt nur unauffällige Narben und ist meist selbst auflösend. Anderenfalls wird es ca. 10 Tage nach dem Eingriff entfernt. So lange ist ein entsprechender Verband zu tragen.
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