Brustvergrößerung (Implantat)

Kurzinformation Brustvergrößerung mit Implantaten

Kosten:

4.400 – 5.500 €

Praxisaufenthalt:

6 – 8 Stunden

Gesellschaftsfähig:

nach 1 – 2 Tagen

ambulant/stationär:

ambulant

Arbeitsunfähigkeit:

1 – 2 Wochen

Narkose:

Vollnarkose

Brustvergrößerung durch Brustimplantate für wohlgeformte Proportionen

Unförmige oder kleine Brüste sind häufig ein Grund dafür, dass sich Frauen in ihrem Körper nicht richtig wohlfühlen. Auch nach Diäten oder einer Schwangerschaft kann die weibliche Brust an Volumen verlieren und sich absenken.

Ganz gleich ob genetisch bedingt, durch Gewichtsschwankungen verursacht oder nach der Geburt eines Kindes – mit Hilfe von Brustimplantaten lässt sich die weibliche Brust ganz nach den Wünschen des Patienten formen. Im Vergleich zur Brustvergrößerung mit Eigenfett können hierbei zudem deutlich größere Volumenveränderungen erbracht werden.

Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer Münchner Praxis rund um das Thema Brustvergrößerung (Mammaaugmentation). Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Ihr Spezialist für plastische Chirurgie Dr. Knapp freut sich auf Sie!

Brust-OP in unserer Praxisklinik in München - Vom Beratungsgespräch bis zur Nachsorge

Das erste Beratungsgespräch

Sie möchten Ihre Brust vergrößern lassen? Bei einem ersten Gespräch in unserer Praxis beraten wir Sie umfassend rund um die verschiedenen Techniken der Brustvergrößerung und gehen dabei ganz gezielt auf Ihre Wünsche und deren Umsetzbarkeit ein. Wir erklären Ihnen ganz ausführlich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Eingriffe und sprechen ganz offen über die Risiken der Operation. Anhand von Fallbeispielen aus unserer Praxis zeigen wir Ihnen zudem, wie Ihre Brust nach einer OP aussehen könnte.

Selbstverständlich verlaufen all unsere Beratungsgespräche in einem vertraulichen Rahmen. Fragen beantworten wir ehrlich und immer auf das Wohl unserer Patienten bedacht.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich individuell 
und ganz persönlich zu dieser Behandlung beraten.

Vorbereitung und OP

Sollten Sie sich für eine Brust-OP in unserer Münchner Praxis-Klinik entscheiden, werden wir im Vorfeld Ihrer Operation einige medizinische Tests durchführen – um ganz sicher zu gehen, dass diese ohne große Risiken durchführbar ist. Zudem erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan – inklusive Nachbehandlungsterminen – und freuen uns, Sie am Morgen des OP-Tags in unserem Hause begrüßen zu dürfen.

Während der OP wird

  • ein Facharzt für Anästhesie die Vollnarkose einleiten und Sie während der gesamten Operation mittels moderner Narkosegeräte überwachen.
  • das Implantat über den zuvor gemeinsam mit der Patientin entschiedenen Weg in die Brust gebracht.
  • die Öffnung mit einem selbstauflösenden Faden vernäht. Zusätzlich werden Tape-Streifen zur Entlastung des Zuges auf die Wunde aufgebracht und Drainagen gelegt, um Wundsekret und Blut aus der Brust abzuleiten.

Nach der Brustvergrößerung

Auch nach der Operation sind wir für Sie da: Patienten, die Ihre Brustoperation stationär durchführen lassen, werden von uns nach der Operation auf Ihr Zimmer gebracht und dort bestens umsorgt. Für Patienten, die den Eingriff ambulant durchführen lassen, sind wir selbstverständlich jederzeit telefonisch erreichbar. Zudem werden in beiden Fällen spätestens 2 Tage nach der OP die Drainagen entfernt. Entgegen vieler Meinung ist dieser Vorgang nicht besonders schmerzhaft.

Damit die operierte Brust optimal verheilt, sollte für die Dauer von 6 Wochen außerdem ein fester Sport-BH getragen und auf besonders anstrengende Tätigkeiten sowie Leistungssport verzichtet werden. Leichten sportlichen Aktivitäten dürfen Sie aber bereits nach 3 Wochen wieder nachgehen.

Behandlungsgebiete & Methoden im Detail

Wo werden die Brustimplantate liegen?

Das Implantat kann sowohl auf dem Brustmuskel als auch darunter positioniert werden. Vorteil der Lage unter dem Brustmuskel ist, dass sich die Implantatränder kaum abzeichnen – das ist insbesondere dann wichtig, wenn Patientinnen besonders schlank sind oder kaum über eigenes Brustgewebe verfügen. Auf den Brustmuskel werden die Implantate im Umkehrschluss gelegt, wenn die Patientin über ausreichend eigenes Brustgewebe verfügt oder Leistungs-/Kraftsport betreibt. Durch die heftigen Muskelkontraktionen bei Sportlerinnen würde sich ein Implantat unter dem Brustmuskel auf Dauer verschieben.

Eine dritte Möglichkeit ist die Einbringung der Implantate unter der Muskelhaut (Faszie).  Nach unserem Dafürhalten ist dies allerdings nur bei sehr wenigen Patientinnen möglich, da die Muskelfaszie in der Regel nur hauchdünn ausgeprägt ist und das Implantat damit nur teilweise bedeckt werden kann. Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die verschiedenen Einsetzvarianten der Implantate und deren Vor- und Nachteile.

Welche operativen Zugänge sind für die Einführung der Brustimplantate geeignet und welche Narben bleiben dabei zurück?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Implantat in die Brust einzuführen: Die gängigste Methode ist der Zugang über die Unterbrustfalte bzw. die Brustumschlagsfalte. Hierbei wird das Brustimplantat über einen ca. 4 cm langer Schnitt eingesetzt. Die dabei entstehende Narbe liegt anschließend genau in der natürlichen Falte der Brust und wird somit optimal verdeckt.

Auch durch die Achselhöhle kann ein Brustimplantat in die Brust eingesetzt werden. Somit wird eine sichtbare Narbe an der Brust vermieden. Allerdings können bei dieser Zugangsform nur runde Implantate genutzt werden, da eine optimale Ausrichtung eines anatomischen Implantates hier nicht möglich ist.

Zudem besteht die Möglichkeit das Implantat über den Brustwarzenhof, sprich einen halbrunden Schnitt um die Brustwarze herum, in die Brust einzuführen. Zwischen Warzenhof und normaler Brusthaut wird dabei allerdings ein Schnitt gesetzt, der später aber recht auffällig sein kann und an einer prominenten Stelle der Brust sitzt – der Zugang wird von Frauen daher eher selten gewählt.

Details zu den Brustimplantaten

Brustimplantate mit Silikon oder Kochsalzlösung

Welche Brustimplantate stehen zur Verfügung?

Wir nutzen bei einer Brustvergrößerung in München fast ausschließlich Silikongel-Implantate der amerikanischen Firma Allergan. Seltener kommen auch Implantate der Firma Mentor zur Anwendung. Dabei stehen uns von beiden Unternehmen sowohl runde, als auch anatomisch geformte Implantate zur Verfügung. Welches Produkt sowie welche Form und Größe eingesetzt wird, stimmen wir gemeinsam mit Ihnen im Vorfeld der Operation ab.

Nach der OP erhalten Sie einen Implantatpass, der alle wichtigen Angaben zu den Implantaten wie Hersteller, Implantat-Typ, Form, Volumen und Seriennummer enthält. Die Firma Allergan bietet darüber hinaus lebenslang einen kostenlosen Austausch eines gerissenen Implantats an, sollte dieses nicht durch einen äußeren Gewalteinfluss, sondern durch einen Fehler der Hülle gerissen sein. Sie erhalten dazu einen entsprechenden Gewährleistungspass (Premium-Service-Zertifikat).

Aus welchem Material bestehen die Brustimplantate?

Das bereits seit etwa 70 Jahren in der Medizin verwendete Silikon wird industriell durch einen chemischen Prozess aus Silizium hergestellt. Es ist das am häufigsten untersuchte Material im Hinblick auf etwaige Gesundheitsschäden beim Menschen. Silikon ist biokompatibel und verursacht, hundertfach bewiesen durch entsprechende Studien, beim Menschen keine Gesundheitsschäden. Auch Allergien auf Silikon sind extrem selten und fallen in der Regel schnell auf, da der Mensch fast täglich mit Silikon in Kontakt kommt.

Das in den heutigen Brustimplantaten verwendete Silikongel ist quervernetzt (kohäsiv) – somit kann es auch im Falle eines Risses nicht auslaufen und sich im Körper verteilen. Auch beim alternativen Füllstoff Kochsalz-Lösung besteht die Hülle der Implantate aus festerem Silikon, dessen Oberfläche aufgeraut (texturiert) ist. Die raue Oberfläche trägt dazu bei, dass die Implantate besser mit dem umgebenden Gewebe verwachsen. Damit wird auch das Risiko einer Kapselfibrose – der Ausbildung einer verhärteten Gewebekapsel um das Implantat – auf ein Minimum gesenkt.

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und ganz persönlich zu dieser Behandlung beraten.

Häufige Fragen

Ist eine Brustvergrößerung schmerzhaft?

Einige Tage nach der Operation werden in der Regel leichte Schmerzen im Operationsbereich auftreten – diese sind mit den üblichen Schmerzmitteln gut zu behandeln. Auch an das Gewicht der Implantate werden Sie sich recht schnell gewöhnen. Es steht in direkter Beziehung zum eingesetzten Volumen. So wiegt ein 225 ccm großes Implantat im Normalfall 225 Gramm.

Welche Komplikationen können beim Vergrößern der Brust auftreten?

  • Die Risiken einer Operation hängen stark mit der Art des Eingriffs und Zugangs zusammen. Unabhängig davon kommt es im Operationsgebiet in der Regel zu vorübergehenden und relativ harmlosen Gewebeveränderungen wie Schwellungen und Blauverfärbungen der Haut – diese klingen schnell wieder ab und sind für ein gutes Langzeitergebnis unbedeutend.
  • Infektionen und Wundheilungsstörungen sind glücklicherweise sehr selten geworden und in der Regel einfach, zum Beispiel durch die Gabe eines Antibiotikums, in den Griff zu bekommen. In vereinzelten Fällen wird eine nochmalige chirurgische Behandlung erforderlich, die wir in unserer Praxis-Klinik in München selbstverständlich kostenlos durchführen.
  • Spezielle Risiken bei einer Brustvergrößerung mit Brustimplantaten sind eine Kapselfibrose und das heutzutage kaum mehr vorkommende Reißen der Implantathülle (Implantat-Ruptur) sowie eine Implantatverschiebung oder -verdrehung (Implantat-Dislokation).
  • Die Ursache einer Kapselfibrose ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Man vermutet eine chronische Infektion, z. B. durch endogen verschleppte Bakterien, die in der Blutbahn kreisen und sich am Implantat absetzen – ähnlich wie dies in seltenen Fällen bei orthopädischen Gelenkprothesen vorkommt. Dabei vernarben die an sich feinen Bindegewebsfasern und bilden eine Kapsel um das Implantat. Diese übt Druck auf das Implantat. Bei weit fortgeschrittenen Befunden können Schmerzen auftreten, die eine Folge-Operation mit Entfernung der vernarbten Kapsel notwendig machen. Die Implantate müssen dabei nicht zwangsweise ausgetauscht werden.

Ist eine Brustvergrößerung vor einer Schwangerschaft möglich?

Wenn Sie Ihre Brüste vergrößern lassen möchten, ist das selbstverständlich auch dann möglich, wenn Sie für die Zukunft einen Kinderwunsch hegen. In der Regel bleibt die Stillfähigkeit auch nach dem Einsetzen der Implantate erhalten. Da sich die weibliche Brust aber während der Schwangerschaft verändert, kann das erzielte Ergebnis der Brustvergrößerung nach der Schwangerschaft nicht mehr garantiert werden. Gegebenenfalls ist dann ein weiterer Eingriff nötig. Sollten Sie planen in den nächsten Monaten schwanger zu werden, empfehlen wir Ihnen daher die Brust-OP noch etwas hinauszuzögern.

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