Bruststraffung (Mastopexie)

Kurzinformation Bruststraffung

Kosten:

4.450 – 5.250 €

Praxisaufenthalt:

6 – 8 Stunden

Gesellschaftsfähig:

nach 1 – 2 Tagen

ambulant/stationär:

ambulant

Arbeitsunfähigkeit:

ca. 1 – 2 Wochen

Narkose:

lokale Betäubung / Vollnarkose

Hintergrundinformationen zur Bruststraffung

Gründe um die Brust straffen zu lassen

Eine Bruststraffung ist dann sinnvoll, wenn die Brust an Form und Konsistenz verloren hat und nicht mehr dem von Ihnen gewohnten Aussehen entspricht. Bei vielen Frauen stellt sich eine so genannte Brust-Ptosis (ptosis mammae) ein. Dies bedeutet, dass sich die Brust nach unten senkt und vor allem im oberen Anteil an Fülle (Projektion) verliert. Gleichzeitig kommt es zu einem Tiefertreten der Brustwarze, die dann je nach Stadium deutlich unterhalb der Brustumschlagsfalte liegen kann.

Die Haut ist dabei oft überdehnt. Es kommt im Verhältnis zum Brustvolumen zu einem deutlichen Hautüberschuss.

Ursachen für die genannten Veränderungen sind meist Schwangerschaft und Stillzeit, in denen die Brust generell sehr ausgeprägten Volumenschwankungen unterliegt.

Auch starke Gewichtsschwankungen, genetische Veranlagung, ein „schlechtes“ weil weiches Bindegewebe oder einfach die Folgen des Älterwerdens führen zu korrekturbedürftigen Befunden.

Was wird durch eine Bruststraffung (Mastopexie) erreicht?

Eine feste, mehr stehende und im Dekolleté-Bereich volumenreiche Brust steht in unserer Gesellschaft für Jugendlichkeit, Frische, Unverbrauchtheit und femininen Reiz. Gemäß dieser Idealvorstellung sind sehr viele Brüste korrekturbedürftig.

Bei einer Bruststraffung werden prinzipiell drei Dinge vorgenommen:

Das Missverhältnis zwischen Hautaberfläche und Brustvolumen wird zugunsten des Volumens korrigiert. Die Brustwarze wird nach oben verlagert und in den meisten Fällen etwas verkleinert. Die Brust wird vor allem in unteren Anteil neu geformt, wobei sich das durch den nun kleineren Hautmantel komprimierte Volumen nach oben verlagert und der Brust im oberen Anteil mehr Fülle gibt.

Bruststraffung und Schwangerschaft

Da es im Rahmen der Schwangerschaft zu einer hormonell bedingten Stimulierung des Brustdrüsengewebes, meist mit Volumenzunahme kommt, sollten Sie eine Schwangerschaft innerhalb der ersten drei Monate nach einer Bruststraffung vermeiden.

Die meisten Frauen behalten die Fähigkeit, zu stillen.

Das zuvor angestrebte ästhetische Ergebnis kann im Rahmen einer Schwangerschaft und der Zeit danach nicht mehr garantiert werden, da die Brust die bereits oben erwähnten Form-, und Volumenveränderungen mitmacht.

Bruststraffung OP-Vorbereitung

Behandlungsgebiete & Methoden

Um dem Ziel einer Bruststraffung gerecht zu werden, wurden in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene Methoden entwickelt. Allen gemeinsam ist eine Verkleinerung der Hautoberfläche im Verhältnis zum Volumen der Brust, womit der Straffungs-, und Anhebungseffekt erzielt wird.

In unseren Händen hat sich hierzu die Entfernung eines Hautareals um die Brustwarze herum und unterhalb derselben bewährt. Die verbleibende Haut wird anschließend wieder fein vernäht. Bei diesem Schritt kann die Brustwarze gleichzeitig verkleinert und angehoben werden.

Ebenso ist in Maßen eine Lageveränderung der Brustwarze mehr zu Seite oder zur Mitte hin möglich. Vorteil dieser Methode ist, dass bei extremem Hautüberschuss eine Erweiterung der Hautresektion im unteren Anteil möglich ist und somit auch ausgeprägte Befunde gut behandelt werden können. Hierzu muss dann jedoch eine weitere in der Brustumschlagsfalte verlaufende Narbe in Kauf genommen werden, die allerdings nach Abheilung sehr unauffällig ist.

Welche Methode in Ihrem Fall die beste ist, kann nur bei einer fachärztlichen Untersuchung in unserer Sprechstunde festgestellt werden.

Kombinationsmöglichkeiten der Bruststraffung

In gleichem Zuge kann die Bruststraffung mit anderen die Brust betreffenden Eingriffen kombiniert werden. Eine Korrektur unschön großer Brustwarzen oder eine asymmetrische Ausprägung derselben kann gut mit einer Bruststraffung kombiniert werden.

Auch ein Kombinationseingriff, d.h. die gleichzeitige Durchführung einer Bruststraffung und einer Brustvergrößerung ist möglich.

Selbst das Gegenteil, die gleichzeitige Durchführung einer Bruststraffung und Brustverkleinerung (Mamma-Reduktionsplastik) ist eine gängige und sinnvolle Kombination.

Mögliche Komplikationen einer Bruststraffung

Für jede Operation gibt es spezielle, den Eigenheiten des Eingriffes entsprechende Risiken und allgemeine, von der Art des Eingriffs unabhängige Nebenerscheinungen. Letztere sind meist vorübergehende und relativ harmlose Gewebeveränderungen wie Schwellungen, Blutergüsse und Blauverfärbungen der Haut in der Umgebung der Operationsstelle und für ein dauerhaftes und gutes Langzeitergebnis meist unbedeutend.

Infektionen und Wundheilungsstörungen sind glücklicherweise wesentlich seltener und in der Regel einfach, zum Beispiel durch die Gabe eines Antibiotikums, in den Griff zu bekommen.

In vereinzelten Fällen wird eine nochmalige chirurgische Behandlung erforderlich, die wir in unserer Praxisklinik selbstverständlich kostenlos durchführen.

In welcher Art sind Narben bei einer Bruststraffung zu erwarten?

In einem der präoperativen Beratungsgespräche in unserer Sprechstunde werden wir mit Ihnen unter anderem auch die zu entfernende Hautfläche und damit den späteren Narbenverlauf bestimmen.

Die Narben sind nach vollständiger Abheilung relativ unauffällig und werden von den meisten Patientinnen nicht als störend empfunden.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich individuell 
und ganz persönlich zu dieser Behandlung beraten.

Was ist nach der Operation wichtig?

Nach Entfernung der überschüssigen Haut wird die verbleibende Haut zumeist mit einem selbst auflösenden Faden mehrschichtig verschlossen. Ein Fadenzug ist daher nicht notwendig.

Direkt nach der Hautnaht werden fixierende Tape-Streifen auf die Wunden aufgebracht, um den Zug auf die Narben zu minimieren.

Drainagen, die Wundsekret und Blut in den ersten Tagen nach der Operation aus dem Gewebe ableiten, werden spätestens 2 Tage nach der Operation entfernt. Dies ist entgegen vieler Meinung nicht besonders schmerzhaft.

Ein festerer Sport-BH sollte für ca. 6 Wochen getragen werden.

Leichten sportlichen Aktivitäten können Sie bereits nach 3 Wochen wieder nachgehen. Für Leistungssport und sehr anstrengende körperlich Aktivitäten, z.B. im Rahmen des Berufs sollten Sie drei weitere Wochen vergehen lassen.

Lang andauernde Einschränkungen der Gesellschaftsfähigkeit ergeben sich durch eine erfolgte Bruststraffung nicht. Sie sollten sich jedoch einige Wochen schonen.

Sie wünschen eine
persönliche Beratung?
Sie erreichen unsere Praxisklinik:

Mo, Di, Do

09:00 Uhr – 18:00 Uhr

Mi, Fr

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