Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik)

Kurzinformation Brustverkleinerung

Kosten:

4.400 – 5.900 €

Praxisaufenthalt:

6 – 8 Stunden

Gesellschaftsfähig:

nach ca. 2 Tagen

ambulant/stationär:

ambulant / kurz-stationär

Arbeitsunfähigkeit:

2 – 3 Wochen

Narkose:

Vollnarkose

Brustverkleinerung – Weniger ist mehr

Während sich Frauen mit kleinen Brüsten häufig nach mehr Oberweite sehnen, gilt umgekehrt: Frauen mit besonders großen Brüsten wünschen sich weniger Fülle. Fällt die Oberweite zu üppig aus, kann das zudem zu einer körperlichen und psychischen Belastung werden. Betroffene klagen über Rückenschmerzen, Schnürringe an den Schultern, Fehlhaltungen aber auch darüber, sich im eigenen Körper nicht wohl zu fühlen. Eine Brustverkleinerung kann helfen – hier werden Haut-, Fett und Drüsengewebe aus dem unteren Busenbereich entfernt und die Brust neu geformt. Die Durchblutung und Sensibilität der Brustwarze bleibt dabei erhalten.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden verschiedene Methoden entwickelt, um die weibliche Brust zu verkleinern. Dabei standen stets ein dauerhaftes Ergebnis und eine möglichst schmerzfreie Behandlung im Vordergrund. Zudem wurden auch die Schnitttechniken und Nachbehandlungsmethoden verfeinert, sodass heute Operationen möglich sind, bei denen lediglich kaum sichtbare Narben zurückbleiben. Welche Behandlungsmethode für Sie am geeignetsten ist, hängt von der Anatomie und der Größe Ihrer Brust ab. Lassen Sie sich daher von unseren Spezialisten ausführlich beraten.

Brustverkleinerung Vorbereitung

Brustverkleinerung – Beratung, OP & Nachbehandlung

Beratungsgespräch & Vorbereitung

Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge – Wir möchten, dass Sie sich bei uns wohlfühlen. Deshalb nehmen wir uns gerne die Zeit, gemeinsam mit Ihnen über Ihre Wünsche, die verschiedenen Operationsmethoden einer Brustreduktion aber auch über die Risiken des Eingriffs zu sprechen. Zudem untersuchen wir Sie während des ersten Beratungsgesprächs gründlich, um sicherzustellen, dass eine Brustverkleinerung problemlos durchführbar ist. Anhand einiger Fallbeispiele zeigen wir Ihnen auch, wie Ihre Brust nach der OP aussehen könnte.

Sollten Sie sich nach ausreichender Bedenkzeit dazu entschließen Ihre Brüste verkleinern zu lassen, erstellt Ihnen Ihr Chirurg einen individuellen Behandlungsplan und nimmt Fotos – so sind Ausgangszustand und Endergebnis nach der Brustverkleinerung für Sie und uns objektiv vergleichbar.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich individuell 
und ganz persönlich zu dieser Behandlung beraten.

Die Brust-OP

Während der Brustoperation wird

  • Das Volumen der Brust reduziert
  • Die Brustwarze nach oben verlagert und gegebenenfalls verkleinert
  • Eine „neue“ Brust geformt, die kleiner, leichter und runder ist und insgesamt weiter oben liegt.
  • Falls notwendig, ein Größenunterschied zwischen den Brüsten (Mamma-Asymmetrie) ausgeglichen.

In aller Regel wird die Verkleinerung der Brust unter Vollnarkose durchgeführt. Diese wird von einem Facharzt für Anästhesie eingeleitet, der Sie auch während des Eingriffs dauerhaft überwacht. Sollte eine Vollnarkose für Sie nicht in Frage kommen, besteht in Ausnahmefällen auch die Möglichkeit einer örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) in Kombination mit einem Dämmerschlaf (Analgosedierung).

Brustverkleinerungen sind zudem kurz-stationär. Nach der 2-3 stündigen Operation empfehlen wir Ihnen für eine Nacht in unserer Praxis-Klinik zu bleiben. Die stationären Patientenzimmer sind mit Bad, Dusche und WC sowie Fernseher, Telefon und einer Nachtglocke ausgestattet. Für den Fall der Fälle ist zudem eine Notfalleinrichtung vorhanden. Unser Personal ist natürlich auch in der Nacht für Sie da. Die Drainagen, die für die fachgerechte Ableitung von Wundsekret und Blut, verantwortlich sind, werden im Regelfall nach zwei Tagen entfernt. Dies ist entgegen vieler Meinung nicht besonders schmerzhaft.

Die Nachbehandlung

Dank modernster Operationstechniken sind die Narben einer Brustreduktion kaum sichtbar. Damit die Schnittstellen aber bestens verheilen, ist eine regelmäßige Kontrolle und Narbenpflege wichtig. Wir bitten Sie daher in den ersten beiden Wochen nach der OP sowie später in größeren Abständen in unsere Praxis-Klink nach München zu kommen.

  • Nach einer Brustverkleinerung sollten Sie sich für zwei bis drei Wochen schonen und einen Tapeverband tragen, der den Zug auf die Wunden minimiert.  Sport, sowie starke Beanspruchungen des Brustmuskels sollten Sie ebenso vermeiden.
  • Damit die Schnittstellen sauber und kaum sichtbar verheilen, wird der Verband im Abstand von wenigen Tagen in unserer Praxis-Klink gewechselt und die Wundheilung kontrolliert.
  • Die Fäden, mit denen die Wunden vernäht werden, sind in der Regel resorbierbar – das heißt, sie lösen sich von selbst auf und müssen nicht gezogen werden. (In Einzelfällen werden auch nicht-resorbierbare Fäden genutzt, die nach etwa einer Woche entfernt werden – sollte dies bei Ihnen der Fall sein, wird Sie Ihr Arzt vorab darüber informieren.)
  • Wichtig ist nach der Operation zudem das Tragen eines festen Sport-BHs. Diesen sollten Sie während ersten sechs Wochen rund um die Uhr und weitere 6 Wochen tagsüber tragen.
  • Möchten Sie nach drei bis vier Wochen wieder leichten sportlichen Aktivitäten nachgehen, so steht dem nichts im Wege. Auf Leistungssport oder sehr anstrengende körperliche Aktivitäten im Bereich Kraftsport sollten Sie aber sechs bis acht Wochen nach der Operation vollständig verzichten.

Häufige Fragen zur Verkleinerung der Brust

Wann macht eine Brustverkleinerung Sinn?

Die Gründe für eine Brustverkleinerung sind so unterschiedlich, wie die Patienten selbst. Aus gesundheitlicher Sicht ist eine Mammareduktion allerdings immer dann sinnvoll, wenn die Größe der Brust für Einschränkungen im Alltag sorgt – sei es dadurch, dass das Volumen der Brust die Bewegungsfreiheit einschränkt oder dadurch, dass ein zu großes Gewicht der Brust zu dauerhaften Schmerzen, Rückenproblemen oder zu Fehlhaltungen führen. Auch eine überhängende Brust, die so genannte Brust-Ptosis, kann zu schmerzhaften Reizungen, Rötungen und Pilzinfektionen (Intertrigo) führen, wenn übereinanderliegende Hautschichten aneinander reiben. Dies ist für Betroffene insbesondere in den Sommermonaten sehr unangenehm.

Aber auch ästhetische Gründe spielen bei der Entscheidung zu einer Brustreduktion eine wichtige Rolle. So fühlen sich Frauen mit überproportional großen Brüsten häufig nicht wohl im eigenen Körper. Welche Gründe Sie auch zu diesem Schritt bewegen – in der Münchner Praxisklinik Dr. Knapp haben wir immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und beraten Sie gerne.

Welche Nebenwirkungen und Risiken bringt eine Brustverkleinerung mit sich?

Neben den normalen Risiken einer Operation und Narkose, die sich heutzutage glücklicherweise auf ein Minimum reduzieren lassen, bringt auch eine Brustverkleinerung Risiken und Nebenwirkungen mit sich, über die wir Sie hier, aber auch in einem persönlichen Gespräch gerne informieren.

Unabhängig von der Operationstechnik treten nach einer Reduktion der Brust leichte Schmerzen und gegebenenfalls ein leichtes Druckgefühl im Brustbereich auf – diese können aber mit den üblichen Schmerztabletten problemlos behandelt werden.

Ebenso sind leichte Schwellungen, Blutergüsse und Blauverfärbungen der Haut in der Umgebung der Operationsstelle in den ersten Wochen ganz normal. Diese Gewebeveränderungen sind relativ harmlos und klingen nach einiger Zeit von alleine wieder ab.

Daneben können in seltenen Fällen auch Infektionen und Wundheilungsstörungen nach der Operation auftreten. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, wird Ihnen Ihr Chirurg hierfür ein Antibiotikum verschreiben. Nur in sehr seltenen Fällen ist ein weiterer chirurgischer Eingriff vonnöten.

Welche Narben bleiben zurück?

Die Art der Narbenbildung ist maßgeblich von der angewandten Operationsmethode und der anschließenden Narbenpflege abhängig. Generell gilt aber, dass moderne Operationstechniken zu sehr unauffälligen bis hin zu kaum sichtbaren Narben führen. Im Beratungsgespräch werden wir Ihnen genauestens zeigen, wo in Ihrem Fall mit feinen Vernarbungen zu rechnen ist.

Ist eine Verkleinerung der Brust bei Kinderwunsch möglich?

Hegen Sie den Wunsch in naher Zukunft schwanger zu werden, empfehlen wir Ihnen, die Verkleinerung der Brust noch etwas aufzuschieben. Bei einer Schwangerschaft verändern sich die Brüste durch die hormonelle Stimulierung des Brustdrüsengewebes, sodass die zuvor bei einer Operation geformten Brüste ihre Form wieder verlieren könnten. Um die Wunschform erneut herzustellen, wäre dann eine zweite Operation notwendig.

Liegt die Familienplanung aber noch in der Ferne, ist eine Brustverkleinerung natürlich problemlos durchführbar. Seien Sie sich aber darüber bewusst, dass auch eine spätere Schwangerschaft zu Formveränderungen des Brustgewebes führen kann. Zudem besteht bei der Mammareduktionsplastik je nach Operationstechnik auch die Möglichkeit, dass Ihre Stillfähigkeit im Anschluss eingeschränkt ist. Lassen Sie sich daher eingehend von unsern Experten zum Thema Schwangerschaft und Brustverkleinerung beraten.

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Sie erreichen unsere Praxisklinik:

Mo, Di, Do

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Mi, Fr

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