Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)

Kurzinformation Bauchdeckenstraffung

Kosten:

2.550 – 5.650 €

Praxisaufenthalt:

1 Tag

Gesellschaftsfähig:

nach 3 – 4 Tagen

ambulant/stationär:

ambulant / kurz-stationär

Arbeitsunfähigkeit:

2 – 3 Wochen

Narkose:

Vollnarkose

Bauchdeckenstraffung – Die Operation für einen straffen und flachen Bauch

Große Gewichtsverluste, Gewichtsschwankungen und genetische Veranlagungen führen dazu, dass die Haut der Bauchdecke erschlafft und auch durch Diäten und sportliche Maßnahmen nicht mehr zu ihrer ursprünglichen Form zurückfindet. Ebenso sind Haut und Bindegewebe nach einer Schwangerschaft durch die große Volumenveränderung der Bauchregion häufig überdehnt und hängen über. In diesen Fällen kann eine Bauchstraffung (Abdominoplastik) helfen, diese Problemzone zu beseitigen.

Bei der Bauchdeckenstraffung werden überschüssige Hautflächen und Fettgewebe in der unteren Bauchregion entfernt. Damit auch der Nabel während der Straffung der Bauchdecke an die richtige Stelle rückt, verbinden wir in unserer Praxis-Klinik diesen Eingriff zugleich mit einer Repositionierung des Nabels.

Neben der klassischen Hautstraffung am Unterbauch werden gegebenenfalls auch Fettpolster an der Bauchseite entfernt und Fett am Oberbauch abgesaugt. Welche Form der Bauchstraffung für Sie am besten geeignet ist, klären wir gerne in einem persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch mit Ihnen – Nehmen Sie Kontakt auf!

Bei uns sind Sie in besten Händen – von der Beratung bis zur Nachsorge

Vor der Bauchdeckenstraffungs-OP

Eine persönliche und ausführliche Beratung steht am Beginn eines jeden chirurgischen Eingriffes. Dabei sprechen unsere Experten mit Ihnen über Ihre Wünsche und Vorstellungen, die verschiedenen Operationsarten, bleibende Narben aber auch über Operationsrisiken. Zudem beraten wir Sie hinsichtlich der für Sie am besten geeigneten Methode der Abdominoplastik, zeigen Ihnen Fallbeispiele aus unserer Praxis und schildern Ihnen ausführlich den Operationsablauf. Gerne dürfen Sie während dieses Gespräches alle Ihre Fragen stellen und uns selbstverständlich auch jederzeit nach dem Gespräch telefonisch kontaktieren oder einen weiteren Beratungstermin vereinbaren.

Sollten Sie sich nach eingehender Beratung dazu entscheiden, die Bauchhaut straffen zu lassen, werden wir gemeinsam mit Ihnen einen Behandlungsplan erstellen und Sie gründlich untersuchen – nur so können wir sicherstellen, dass die Operation für Sie keine Risiken birgt.

Bauchdeckenstraffung Vorbereitung

Am OP-Tag

Am Tag der Operation werden Sie sorgfältig auf den Eingriff vorbereitet. Ein Facharzt für Anästhesie wird die Vollnarkose einleiten und Sie über die gesamte Dauer der Operation überwachen. Moderne Narkosegeräte sorgen für zusätzliche Sicherheit in unserer Klinik in München. In Einzelfällen kann die Bauchstraffung auch mit einer örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) in Kombination mit einem Dämmerschlaf (Analgosedierung) durchgeführt werden.

Während der Operation wird

  • überschüssige Haut sowie Fettgewebe entfernt
  • die verbleibende obere Bauchdecke von der darunter liegenden Muskulatur gelöst
  • die obere Bauchdecke nach unten versetzt und mit dem unteren Wundrand verbunden
  • der Nabel gegebenenfalls aus dem überschüssigen Gewebe herausgelöst und nach der Bauchdeckenstraffung wieder in seiner ursprünglichen Position eingesetzt. Der Nabel selbst bleibt dabei mit der Bauchwand verbunden und nimmt nach dem Vernähen wieder eine natürliche Trichterform an

Je nach Art und Umfang des Eingriffs dürfen Sie unsere Klinik noch am selben Tag verlassen oder für einige Tage in unserer Praxis bleiben. Dabei werden Sie bestens umsorgt – Sie erhalten ein vollausgestattetes Zimmer und unser Personal ist Tag und Nacht für Sie da.

Nach dem Eingriff

Zum Wundverschluss kommen bei einer Hautstraffung am Bauch zumeist selbstauflösende Fäden zum Einsatz. Um den Zug auf die Wunden zusätzlich zu minimieren werden fixierende Tape-Streifen aufgebracht, die wir in unserer Praxis-Klinik zu Ihren Nachbehandlungsterminen regelmäßig wechseln werden.

Wundsekret wird in den ersten Tagen nach der Operation durch Drainagen abgeleitet. Diese werden in der Regel nach zwei Tagen entfernt. Dieser Vorgang ist entgegen vieler Meinung nicht besonders schmerzhaft.

Damit die Operationswunden optimal verheilen, empfehlen wir Ihnen für 6 Wochen ein Kompressionsmieder zu tragen. Dieses presst die Bauchdecke auf die darunter liegende Muskelhaut und vermindert die Gefahr von Schwellungen und Flüssigkeitsansammlungen. Zudem bitten wir Sie, sich für die ersten 3 Wochen nach der Operation zu schonen und Sport sowie körperlich anstrengende Tätigkeiten zu unterlassen. Leichte sportliche Aktivitäten können Sie im Anschluss an diese Zeit gerne wieder aufnehmen. Bei Leistungssport oder sehr anstrengenden körperlichen Aktivitäten raten wir Ihnen allerdings, weitere 3 Wochen verstreichen zu lassen.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich individuell 
und ganz persönlich zu dieser Behandlung beraten.

Häufige Fragen

Wann ergibt eine Bauchstraffung Sinn?

Nach einer Diät, viel Sport und einer Ernährungsumstellung ist die Enttäuschung oft groß, wenn zwar Gewicht verloren wird, sich überschüssige Haut aber nicht zurückbildet. In den meisten Fällen ist es hierbei nicht möglich, die ausgedehnte Haut durch eigene Anstrengungen zu entfernen – dann kann ein chirurgischer Eingriff helfen.

Ist eine Abdominoplastik auch bei Kinderwunsch möglich?

Selbstverständlich können Sie eine Bauchdeckenstraffung auch durchführen lassen, wenn Sie für die Zukunft einen Kinderwunsch hegen. Sie sollten aber bedenken, dass sich das Bauchgewebe bei einer Schwangerschaft erneut verändert. Planen Sie in naher Zukunft schwanger zu werden, empfehlen wir Ihnen den Eingriff noch etwas aufzuschieben.

Welche anderen Operationen ergeben zeitgleich Sinn?

Möchten Sie Ihren Bauch straffen lassen, können Sie zusätzlich eine Fettabsaugung in Betracht ziehen. Bedenken Sie dabei aber, dass eine Fettabsaugung an den Stellen, an denen Hautüberschuss vorhanden ist, nicht von Vorteil ist – im Gegenteil. Eine Fettabsaugung würde für weitere überschüssige Haut sorgen, die für ein optimales Ergebnis erneut entfernt werden müsste. In den seitlichen Bereichen der Bauchwand, den Flanken und am Oberbauch kann überflüssiges Fett allerdings so abgesaugt werden, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Lassen Sie sich hierzu ausführlich von Ihrem Chirurgen beraten.

Welche Nebenwirkungen können nach einer Bauchdeckenstraffung auftreten?

Leichte, mit den üblichen Medikamenten zu behandelnde Schmerzen, sind nach einer Bauchstraffung ganz normal. Des Weiteren treten relativ harmlose und meist schnell wieder abklingende Schwellungen, Blutergüsse und Blauverfärbungen der Haut auf.

Bei Infektionen und Wundheilungsstörungen wird Ihnen Ihr Chirurg zusätzlich ein Antibiotikum verschreiben. Diese Fälle gehören aber glücklicherweise der Seltenheit an.

Mit welchen Narben ist nach der Bauchdeckenstraffung zu rechnen?

Die Narben der Bauchstraffung liegen meist zwischen Unterbauch- und Schamregion und können größtenteils überdeckt werden – selbst mit knapper Bademode. Auch die Narbe, die bei einer Nabel-Repositionierung entsteht, ist weitestgehend unauffällig und wird nicht als störend empfunden. Wie die Narben im Detail verlaufen bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Chirurgen. Unsere Experten der Abdominoplastik werden gemeinsam mit Ihnen eine Schnittführung beschließen, die sich durch Ihren persönlichen Kleidungsstil optimal verdecken lässt. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns und lassen Sie sich zur Bauchdeckenstraffung in München beraten. Wir freuen uns auf Sie!

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