Hauttumore – Leberflecke, Basaliome, Spinaliome & Melanome

Kurzinformation Hauttumor

Kosten:

350 – 480 €

Praxisaufenthalt:

bis zu 2 Stunden

Gesellschaftsfähig:

sofort

ambulant/stationär:

ambulant

Arbeitsunfähigkeit:

keine

Narkose:

lokale Betäubung

Informationen zu Hauttumoren und deren Behandlung

Begriffserklärung „Tumor“

Plastisch-chirurgisch behandelbare Hautveränderungen sind meist örtlich begrenzte „Hauttumore“.

Das Wort „Tumor“ sagt dabei nichts über das biologische Verhalten der Veränderung (gutartig/bösartig) aus. Aus dem lateinischen  übersetzt bedeutet „Tumor“ lediglich „Schwellung“, „Wucherung“‚ „Geschwulst“ bzw. ein „knotenartiges“ Wachstum eines Gewebes. Es gibt ebenso viele gutartige wie bösartige Tumore. Erst wenn ein Tumor bösartig ist, spricht man umgangssprachlich vom Krebs.

Arten von Hautveränderungen

  • Leberflecke (Nävi) 
    Störende Hautveränderungen bereits im jüngeren Alter sind meist so genannte Nävi, umgangssprachlich als Leberflecke bezeichnet. Diese können sich mit der Zeit verändern, an Größe zunehmen oder auch in selteneren Fällen entarten. Ihre Entfernung ist daher in vielen Fällen sinnvoll und auch medizinisch indiziert.
  • Weißer Hautkrebs (Basaliome, Spinaliome)
    Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an bösartigen (malignen) Hauttumoren zu erkranken. Häufig sind Plattenepithelcarzinome (auch: Spinaliome), die umgangssprachlich auch als „Weißer Hautkrebs“ bezeichnet werden. Hiervon abzugrenzen sind so genannte Basaliome, die als semi-maligne gelten. Sie sind also weder ganz gutartig, noch richtig bösartig. Hinsichtlich Ihrer Wachstumsform unterscheiden sie sich nicht von bösartigen Hauttumoren, da sie lokal destruierend, also infiltrativ wachsen und das umgebende Gewebe dabei zerstören. Allerdings ist eine Streuung, die so genannte Metastasierung, extrem selten. Ihre vollständige Entfernung ist in jedem Fall medizinisch indiziert.
  • Schwarzer Hautkrebs (Melanome)
    Das umgangssprachlich so benannte „maligne Melanom“ tritt leider mit zunehmender Häufigkeit auf und ist eine äußerst ernst zu nehmende Erkrankung. Das weitere diagnostische und chirurgische Vorgehen hängt von histologisch zu bestimmenden Faktoren des Melanoms wie der Eindringtiefe in die Haut, dem Wachstumsmuster und der Mitoserate ab.
Hauttumor Vorsorgeuntersuchung

Wo sind die Hauttumore lokalisiert?

Während die meist harmlosen, oft aber ästhetisch störenden Leberflecke am gesamten Körper zu finden sind, treten die Vertreter des „Weißen Hautkrebs“ mehrheitlich an Sonnenlicht exponierten Stellen und daher sehr oft im Gesichtsbereich auf. Die bösartigen Melanome können, ähnlich wie die Nävi, die gesamte Haut betreffen und werden daher auch oft erst spät erkannt.

Wie wird ein Hauttumor erkannt?

Angaben über das makroskopische, also mit bloßem Auge erkennbare Aussehen zu machen, halten wir an dieser Stelle für nicht sinnvoll, da die oben aufgeführten Hauttumore unterschiedliche Subtypen haben und auch innerhalb einer Gruppe ganz verschiedene Ausprägungsformen besitzen. So kann der umgangssprachlich als „Weißer Hautkrebs“ bezeichnete Tumor durchaus pigmentiert sein und ein dunkles Aussehen haben. Andererseits gibt es nicht pigmentierte Typen des „Schwarzen Hautkrebs“, so dass auf jeden Fall eine Beurteilung durch einen Arzt erfolgen sollte.

Eine absolut zuverlässige Diagnose kann nur die histologische Untersuchung der Hautveränderung erbringen.

Was ist bei der Behandlung der Hauttumore besonders wichtig?

Besonders bei den bösartigen Hauttumoren ist entscheidend, ob die Entfernung im Gesunden erfolgt, da ausgehend von restlichen Zellen ein Rezidiv, also ein erneutes Wachstum beobachtet wird.

Ob die chirurgische Entfernung im Gesunden erfolgte, kann erst der Pathologe nach mikroskopischen Untersuchungen der Schnittränder festlegen.
Man bezeichnet dieses Vorgehen als histographisch kontrollierte chirurgische Excision eines Hauttumors.

Auch eine Aussage über die Dignität, also das biologische Verhalten des entfernten Gewebes, kann erst die histologische Untersuchung erbringen. Damit entscheidet sich auch das weitere medizinische Vorgehen.

Selbstverständlich führen wir in unserer Praxisklinik die Entfernungen der Hauttumore histographisch kontrolliert durch.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich individuell 
und ganz persönlich zu dieser Behandlung beraten.

Welche Rolle spielen wir als plastische Chirurgen bei der Behandlung von Hauttumoren?

Unser Anspruch an unsere Arbeit besteht in der möglichst unauffälligen Entfernung von oben genannten Hautveränderungen. Dazu gehört die vollständige chirurgische Entfernung des veränderten Gewebes, damit die wichtige histologische Untersuchung stattfinden kann.

Entstehen durch die Entfernung des Tumors größere Defekte, sind wir in der Lage, diese ästhetisch und funktionell zur Deckung zu bringen. Meist wird dazu Gewebe aus der Nachbarschaft des ehemaligen Tumorsitzes verwendet, das in Form so genannter Lappenplastiken in die Defektzone verlagert wird. Dadurch können die örtliche Hautstruktur, das Hautkolorit sowie die Sensibilität an der rekonstruierten Stelle unter Einhaltung wichtiger ästhetischer Gesichtspunkte erhalten werden.

Sie wünschen eine
persönliche Beratung?
Sie erreichen unsere Praxisklinik:

Täglich

09:00 Uhr – 18:00 Uhr